geschichte & architektur

Ein Leben für den Tourismus in Vorarlberg

Die Geschichte und Architektur des Gasthaus Sonne ist untrennbar mit der unvergessenen „Sonnenwirtin" Margret Bischofberger verbunden. 1921 geboren, übernahm sie zusammen mit ihrem Mann Eugen im Jahre 1946 den Gasthof Sonne, der aus zwei alten Zimmereinrichtungen, drei Tischen und 12 Stühlen bestand. 1950 erfolgte der erste Ausbau der alten Sonne mit 20 Betten. Zusätzlich wurden in Mellau ca. 10 Häuser mit Betten angemietet, um etwa 60 bis 100 Gäste zu verpflegen.

1954 kam ein Saal mit 60 Sitzplätzen dazu. Der erste große Um- und Zubau wurde 1958 fällig. Ein zusätzliches Restaurant mit 80 Sitzplätzen und ein Bettenhaus mit 30 Standardbetten sorgten für eine echte Belebung.

Ab diesem Zeitpunkt begannen die damals legendären Tanz- und Unterhaltungsabende, die Mellau den Ruf „das sündige Dorf" einbrachten.

Erst 1972 wurde Mellau auch für Wintersportgäste interessant. Dafür sorgten die Eröffnung der Bergbahnen Mellau und die Tanz-Tenne für insgesamt ca. 280 Personen.

Der Hotelneubau im Jahre 1977 und ein weiterer Umbau im Jahre 1985 brachten eine zusätzliche Kapazitätserweiterung und einen hohen Qualitätsstandard bei den Zimmern.

In all diesen Jahren leitete Margret Bischofberger die Geschicke der Sonne und kümmerte sich daneben um ihren Mann und ihre sechs Kinder.

Als „singende Sonnenwirtin von Mellau" ist sie eine Legende, für die der Gast immer König war.

Der Geist der Sonnenwirtin lebt weiter in unseren Bemühungen, Ihnen die Zeit in der „Sonne" so unvergesslich wie möglich zu gestalten. Mittlerweile gehören wir zu den führenden Wellnesshotels in Österreich und haben, für noch mehr Ruhe und Harmonie, den Schritt zum Erwachsenenhotel gemacht.

sonne mellau außenansicht
sonne rezeption

Architektur mit Ausstrahlung

Was passiert, wenn man einen die urige Architektur eines alteingesessenen Bregenzerwälder Gasthof mit einem topmodernen Zubau kombiniert? Ein kleines Wunder! Altes und Neues verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen, in dem Licht, Luft und Leichtigkeit dominieren und bodenständige Materialien trotzdem das Sagen haben.

Doch am besten können es die beiden Architekten DI Bernd Frick und DI Richard Winkel erklären: „Die klare Formensprache und authentische Architektur prägen das Gesamterscheinungsbild des neuen Hotels und erzeugen Spannung zwischen dem Bregenzerwälderhaus und dem zeitgemäßen Baukörper des Hoteltraktes." Alt und Neu nebeneinander in Symbiose. Fließende Übergänge entstehen durch die Offenheit von Innen nach Außen und umgekehrt.

Das Ziel des Entwurfes ist die sensible Einbindung des neuen Baukörpers in die Dorfstruktur sowie der respektvolle Umgang mit dem vorhandenen Naturraum entlang des Mellenbaches. Durch die bewusst geplante Distanz vom Neubau zum rekonstruierten Wälderhaus wird dieses freigestellt und gewinnt wieder an Bedeutung im Ortskern von Mellau." "Herrliche Atmosphäre" sagen unsere Gäste. Wir empfehlen: anschauen und ausprobieren!